Motherboards

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Motherboard-Treiber

Ein Motherboard (manchmal auch als Mainboard , Systemplatine , Planarplatine oder Logikplatine oder umgangssprachlich als Mobo bezeichnet) ist die Hauptplatine (PCB), die in Computern und anderen erweiterbaren Systemen zu finden ist. Es beherbergt und ermöglicht die Kommunikation zwischen vielen wichtigen elektronischen Komponenten eines Systems, wie z. B. der Zentraleinheit (CPU) und dem Speicher, und bietet Anschlüsse für andere Peripheriegeräte. Im Gegensatz zu einer Rückwandplatine enthält ein Motherboard wichtige Subsysteme wie den Prozessor und andere Komponenten.

Unter „Motherboard“ versteht man speziell eine Platine mit Erweiterungsmöglichkeit. Wie der Name schon sagt, wird diese Platine oft als „Mutter“ aller daran angeschlossenen Komponenten bezeichnet, zu denen häufig Soundkarten, Grafikkarten, Netzwerkkarten, Festplatten usw. gehören Formen der dauerhaften Speicherung; TV-Tunerkarten, Karten mit zusätzlichen USB- oder FireWire-Steckplätzen und eine Vielzahl anderer kundenspezifischer Komponenten (der Begriff Mainboard wird für Geräte mit einer einzelnen Platine und ohne zusätzliche Erweiterungen oder Funktionen verwendet, wie z. B. Steuerplatinen in Fernsehern, Waschmaschinen und anderen eingebetteten Systemen). ).

Vor der Erfindung des Mikroprozessors bestand ein Digitalcomputer aus mehreren Leiterplatten in einem Kartenkäfiggehäuse mit Komponenten, die über eine Rückwandplatine, einen Satz miteinander verbundener Sockel, verbunden waren. In sehr alten Designs waren die Drähte diskrete Verbindungen zwischen Kartenanschlussstiften, aber gedruckte Leiterplatten wurden bald zur Standardpraxis. Die Zentraleinheit (CPU), der Speicher und die Peripheriegeräte waren auf einzelnen Leiterplatten untergebracht, die in die Rückplatte eingesteckt wurden.

In den späten 1980er und 1990er Jahren wurde es wirtschaftlich, immer mehr Peripheriefunktionen auf das Motherboard zu verlagern. In den späten 1980er Jahren begannen die Hauptplatinen von Personalcomputern mit einzelnen ICs (auch Super-I/O-Chips genannt), die eine Reihe langsamer Peripheriegeräte unterstützen konnten: Tastatur, Maus, Diskettenlaufwerk, serielle Anschlüsse und parallele Anschlüsse. In den späten 1990er Jahren unterstützten viele PC-Motherboards eine vollständige Palette von Audio-, Video-, Speicher- und Netzwerkfunktionen, ohne dass überhaupt Erweiterungskarten erforderlich waren. High-End-Systeme für 3D-Spiele und Computergrafiken behielten normalerweise nur die Grafikkarte als separate Komponente bei.

Die beliebtesten Computer wie der Apple II und der IBM PC hatten Schaltpläne und andere Dokumentationen veröffentlicht, die ein schnelles Reverse Engineering und den Austausch von Motherboards durch Dritte ermöglichten. Viele Motherboards waren in der Regel für den Bau neuer, mit den Vorbildern kompatibler Computer gedacht, boten jedoch zusätzliche Leistung oder andere Funktionen und dienten zur Aufrüstung der Originalausrüstung des Herstellers.