Windows Vista 32bit

Windows Vista 32bit

Windows Vista ist ein Betriebssystem von Microsoft zur Verwendung auf Personalcomputern, einschließlich Heim- und Geschäfts-Desktops, Laptops, Tablet-PCs und Media-Center-PCs. Vor seiner Ankündigung am 22. Juli 2005 war Windows Vista unter dem Codenamen „Longhorn“ bekannt. Die Entwicklung wurde am 8. November 2006 abgeschlossen und in den folgenden drei Monaten schrittweise für Hersteller von Computerhardware und -software, Geschäftskunden und Einzelhandelskanäle freigegeben. Am 30. Januar 2007 wurde es weltweit veröffentlicht und auf der Microsoft-Website zum Kauf und Download bereitgestellt. Die Veröffentlichung von Windows Vista erfolgte mehr als fünf Jahre nach der Einführung seines Vorgängers Windows XP, der längsten Zeitspanne zwischen aufeinanderfolgenden Veröffentlichungen von Microsoft Windows-Desktop-Betriebssystemen. Sein Nachfolger wurde Windows 7, das am 22. Juli 2009 für die Produktion freigegeben und am 22. Oktober 2009 weltweit für den Einzelhandel freigegeben wurde.

Zu den neuen Funktionen von Windows Vista gehören eine aktualisierte grafische Benutzeroberfläche und ein aktualisierter visueller Stil namens Aero, eine neue Suchkomponente namens Windows Search, neu gestaltete Netzwerk-, Audio-, Druck- und Anzeige-Subsysteme sowie neue Multimedia-Tools, einschließlich Windows DVD Maker. Vista zielte darauf ab, den Grad der Kommunikation zwischen Maschinen in einem Heimnetzwerk zu erhöhen, indem es Peer-to-Peer-Technologie nutzte, um den Austausch von Dateien und Medien zwischen Computern und Geräten zu vereinfachen. Windows Vista enthielt Version 3.0 des .NET Framework, sodass Softwareentwickler Anwendungen ohne herkömmliche Windows-APIs schreiben konnten.

Das erklärte Hauptziel von Microsoft mit Windows Vista bestand darin, den Sicherheitszustand des Windows-Betriebssystems zu verbessern. Ein häufiger Kritikpunkt an Windows XP und seinen Vorgängern waren die häufig ausgenutzten Sicherheitslücken und die allgemeine Anfälligkeit für Malware, Viren und Pufferüberläufe. Vor diesem Hintergrund kündigte Microsoft-Vorsitzender Bill Gates Anfang 2002 eine unternehmensweite „Trustworthy Computing-Initiative“ an, die darauf abzielte, Sicherheit in jeden Aspekt der Softwareentwicklung des Unternehmens zu integrieren. Microsoft gab an, dass es der Verbesserung der Sicherheit von Windows XP und Windows Server 2003 Vorrang vor der Fertigstellung von Windows Vista einräumte, wodurch sich die Fertigstellung verzögerte.